
Ausgebremst statt aufgestellt?
Mit Deiner Stimme für Veränderung! Unterschreibe jetzt unsere Petition!
Wahlen gelten als das Herzstück der Demokratie – offen, gerecht, transparent. Doch was viele nicht wissen: Bevor überhaupt gewählt wird, wird aussortiert.
Die Aufstellung von Parteilisten entscheidet darüber, wer überhaupt auf dem Wahlzettel steht. Sie ist der zentrale Zugang zu Mandaten, Macht und Mitgestaltung. Und doch wird diese Entscheidung nicht durch die Wähler*innenschaft, sondern durch interne parteiinterne Prozesse getroffen – oft intransparent, schwer nachvollziehbar, kaum kontrolliert.
Wir fordern klare, nachvollziehbare Kriterien für die Auswahl von Kandidat:innen, die aktive Förderung von Vielfalt in den Aufstellungen und eine gelebte Transparenz in den internen Verfahren der Parteien.
Wir haben mit unterschiedlichen Personen demokratischer Parteien gesprochen und stellten dabei fest, dass es sich hierbei um ein strukturelles Demokratiedefizit handelt, welches alle Parteien betrifft, unabhängig ihrer politischen Ausrichtung. Öffentlich möchte kaum eine Person darüber sprechen, denn die Furcht vor politischen Konsequenzen ist groß.
Wir appellieren an die Parteispitzen aller im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien:
Sorgen Sie dafür, dass Parteilistenaufstellungen bei Wahlen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene fair und transparent gestaltet werden.
Es wird deutlich, dass die Verfahren zur Besetzung der Parteilisten geprägt sind von Chancenungleichheit, Machtspielen und Geklüngel – über die Grenzen einzelner Parteien hinweg.
Davon betroffen sind insbesondere junge Menschen, Frauen, queere Personen, Menschen mit Migrationshintergrund oder körperlichen Beeinträchtigungen – all diejenigen, die (noch) keine männerdominierten Unterstützungsnetzwerke hinter sich stehen haben.
Wir wollen dem Thema die Aufmerksamkeit geben, die es verdient. Wir haben die Vision, dass vordere Listenplätze zugänglich sind – für alle!
Jetzt unterzeichnen!
Für mehr Kampagneninhalte und Informationen zu unserer Arbeit, folge uns hier:
Fragen und Antworten
Parteilistenaufstellungen folgen häufig inoffiziellen Regeln, die informelle Netzwerke, Machtgefälle und parteiinterne Seilschaften begünstigen – und andere systematisch ausschließen.
- Wer jung, neu oder nicht vernetzt ist, hat kaum Chancen.
- Wer nicht die finanziellen oder zeitlichen Ressourcen für jahrelanges Engagement mitbringt, bleibt außen vor.
- Wer marginalisierte Perspektiven einbringt, erlebt oft subtilen oder offenen Widerstand.
Diese Mechanismen sind das Ergebnis verkrusteter Strukturen – historisch gewachsen, aber demokratisch fragwürdig.
Wenn Listenaufstellungen unfair verlaufen, sind nicht nur einzelne Personen betroffen – die Demokratie verliert an Glaubwürdigkeit.
Die Parlamente bilden dann nicht die Gesellschaft ab – sondern eine Auswahl von Menschen, die es durch intransparente Hürden geschafft haben. Das verzerrt politische Repräsentation und schwächt das Vertrauen.
Wer draußen gehalten wird, geht irgendwann ganz.
Wer nie gesehen wurde, glaubt irgendwann, dass sie oder er nicht dazugehört.
So entstehen Frust, Politikverdrossenheit – und Demokratielücken.
- faire und transparente Listenaufstellungen, nachvollziehbar für Mitglieder und Öffentlichkeit
- klare Regeln, die Machtkonzentration vorbeugen
- aktive Förderung von Vielfalt in Kandidat:innenaufstellungen
- Best Practices sichtbar machen, an denen sich alle orientieren können
Wir wollen dieses Thema endlich öffentlicher machen.
Wir zeigen Stimmen von Betroffenen. Wir teilen Wissen. Wir machen Lösungsvorschläge. Und wir fordern konkrete Veränderungen – sachlich, konstruktiv, überparteilich.
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👉 Setz Dich mit uns für faire Verfahren ein.
Weil Demokratie nicht nur am Wahltag zählt – sondern schon lange vorher beginnt.
Für alle, die sich mit dem Thema Parteilisten näher befassen möchten, sind weitere Informationen auf der Webseite unseres Projektes Demokratie im Fokus zu finden.