Hand in Hand

Aktionen- und Netzwerkprojekt zur Stärkung des sozialen Engagements

Hand in Hand

Aktuelles

Förderung

Da jederzeit während der Projektlaufzeit die Möglichkeit besteht, Teil unseres Netzwerks zu werden und sich mit Bedarfen bei uns zu melden, findet Ihr im Folgenden zwei Formulare, die Ihr nutzen könnt, um uns wissen zu lassen, wo wir noch unterstützen können – sei es z.B. eine finanzielle Unterstützung oder das Organisieren eines themenspezifischen Workshops. Wir freuen uns von Euch zu hören!

Webinar-Reihe

Wir starten eine digitale Webinar-Reihe zu Euren Themen und wir haben erste Termine! Die Teilnahme ist kostenlos und primär für Netzwerkteilnehmende offen. Falls die Themen auch weitere Personen interessiert, meldet Euch dennoch gern an. Wir schauen, wie es die Kapazitäten hergeben weitere Plätze zu vergeben!

21.05. Argumentationstraining (durchgeführt von Artikel 1)
10.07. Wie gehe ich mit rechter Gewalt um? (durchgeführt von RAA Sachsen)

Was ist das Projekt Hand in Hand?

#HandInHand ist ein Projekt zur Vernetzung und Stärkung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen in Brandenburg, Sachsen & Thüringen.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunal- und Landtagswahlen in diesen drei Bundesländern 2024 wollen wir interessierte zivilgesellschaftliche Akteur*innen aller Art – vom Kirchenverband über die Sportvereine bis zur Klimaschutz- und Menschenrechtsorganisation – einladen, sich zusammenzusetzen und gemeinsam Problemlagen zu erarbeiten. Wo liegen für euch Probleme? Wer könnte sich gegenseitig helfen? Aber vor allem: wo und wie können wir unterstützen?

Wir planen zwei Treffen in den jeweiligen Bundesländern, in deren Rahmen sich die Beteiligten kennenlernen und austauschen können. Es soll ein Pool an Ideen und Bedarfen kreiert werden, an dessen Potenzial wir ansetzen können. Es stehen Ressourcen zur Verfügung, die wir gern bedarfsorientiert weitergeben wollen. 

Außerdem stellen wir eine interaktive Plattform auf OpenSource Basis zur Verfügung, mit Hilfe der sich alle Interessierten zu unterschiedlichsten (bedarfsgerechten) Themen weiterbilden können. Darüber sollen auch Expert*innen vermittelt werden, die in Form von Workshops oder Beratung tätig werden.

Begleitet werden sollen die gemeinsamen Aktionen mit einer öffentlichen Kampagne, die zeigt, wie überparteiliche gesellschaftliche Vielfalt aussehen kann.

Warum ist das Projekt Hand in Hand wichtig?

Sowohl im Netz als auch im Kontakt auf der Straße sind sozial und politisch Engagierte zunehmend Bedrohungen ausgesetzt. Dass es sich dabei nicht bloß um Einzelfälle handelt, ist gut belegt: In einer Befragung im Frühjahr 2022 gaben knapp die Hälfte der politischen Amtsträger*innen auf kommunaler Ebene an, in den vergangenen sechs Monaten Hass, Hetze oder Gewalt erlebt zu haben. In ostdeutschen Bundesländern ist der Anteil der Betroffenen mit 51 % noch einmal höher (Kommunales Monitoring 2022). Doch auch demokratisch engagierte Menschen ohne ein öffentliches Amt erleben diese Einschüchterungsversuche (“von wegen anders. Jugendpolitik Ost” 2023). Diese Evidenzen weisen auf eine Entwicklung hin, die auch unter dem Konzept “shrinking spaces” diskutiert wird: Die schwindende Möglichkeit, sich in einem sicheren Umfeld sozial oder politisch zu engagieren. Doch unsere Demokratie lebt von einer aktiven Beteiligung und erfordert, dass Menschen sich frei und ohne Ängste darin bewegen können.

Um darauf hinzuwirken, ist es wichtig, Betroffene anzuhören, gesellschaftliche Vorbilder sichtbar zu machen und Geschlossenheit zu demonstrieren. #HandInHand trägt zum Schutz dieser gesellschaftlichen Räume bei und stärkt Menschen in ihrem sozialen und politischen Engagement.

Was wir wollen?

Uns ist bewusst, dass es bereits eine Vielzahl an wundervollen regionalen Netzwerken gibt, die bereits zahlreiche Projekte starten. Wir sehen Hand in Hand als Komplementärangebot. 

Unsere Vereinsmission ist es, Zivilgesellschaft und Politik zusammenzubringen. Die nächsten Kommunal- und Landtagswahlen könnten zu einer Zäsur führen, die nicht nur Sachsen, Thüringen und Brandenburg beschäftigen werden. In Gesprächen mit Aktiven vor Ort wird häufig die Ungewissheit ausgedrückt, was ein Wahlkampf vor Ort an negativen Auswirkungen auf marginalisierte Gruppen haben könnte, und zusätzlich, was ein neu zusammengesetzter Landtag für das Weiterbestehen von Initiativen bedeutet.

Die Regionen sind durch strukturelle Eigenheiten geprägt, die zivile Akteur*innen vor Ort am besten kennen und bereits erfolgreich begegnen. Ihre Arbeit ist etabliert und von Relevanz. Unser Ziel ist es, beratend tätig zu sein oder an Stellen zu unterstützen, wo Resilienzen aufgebaut und Unsicherheiten abgebaut werden können. Im Sinne einer Arbeitsgemeinschaft, wollen wir das Projekt nach den Bedarfen der beteiligten Akteur*innen ausrichten. 

Wie läuft das Projekt ab?

Das Projekt ist vorerst auf ein Jahr ausgelegt. Unsere Motivation ist es allerdings, es weiter zu verstetigen.

Aktuell bauen wir das Arbeitsnetzwerk aus sämtlichen Interessierten auf. Spontane Anmeldungen sind dabei jederzeit willkommen. In den kommenden Wochen melden wir uns mit weiteren Informationen zum Verlauf und Prozess bei allen Beteiligten, die sich über unser Anmeldeformular hinter den Buttons auf dieser Seite angemeldet haben. 

Inhalt wird auch die Bekanntgabe des Termins für das erste Treffen sein. Wir planen grob mit Ende Februar oder Anfang März. Die Treffen (pro Bundesland eins) werden eintägig, möglichst an einem Samstag in einer von allen gut zu erreichenden Stadt organisiert. Von dort fällt der Startschuss proaktiv an dem vorhandenen Potenzial zu arbeiten. 

 

Wer ist das Netzwerk?

Das Netzwerk befindet sich aktuell im Aufbau. Wir haben sämtliche Aktive in den jeweiligen Bundesländern eingeladen teilzunehmen. Das Spektrum umfasst etablierte Verbände, kleine Initiativen sowie engagierte Einzelpersonen und Aktivist*innen.  Generell sind all diese Akteur*innen jederzeit herzlich willkommen und können auch während der Projektlaufzeit dazustoßen.

Was haben Beteiligte davon?

Wir gestalten unser Projekt so niedrigschwellig wie möglich. Daher ist eine Teilnahme kostenlos. Das Projekt bietet die Möglichkeit, zum einen in Kontakt mit anderen Aktiven zu kommen, die man bisher über seine eigenen Netzwerke noch nicht kannte, und damit potentielle neue Synergien zu erschließen. Zum anderen sind wir mit Ressourcen ausgestattet, die genutzt werden sollen. 


Beispielsweise: Eine Personengruppe möchte ein Festival veranstalten und sucht noch nach Unterstützung. Wir suchen gerne in unserem Netzwerk nach passenden Kooperationspartner*innen. Falls Sicherheitskonzepte gegen rechte Gewalt ein Thema sein sollten, dann arbeiten wir daran mit Expert*innen. Fallen Aktionen vor Ort an, könnten wir Material oder finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.


Unsere Wissensplattform werden wir mit relevanten Themen für Beteiligte zur Weiterbildung anbieten und  ausbauen. Eine Teilnahme am Projekt ermöglicht es den Beteiligten, zentral an der Ausgestaltung mitzuwirken.

Wen kann ich ansprechen?

Die Ansprechpartnerin für das Projekt ist unsere Projektassistentin Marie-Theres. Sie steht für Fragen, Anregungen, etc. unter [email protected] zur Verfügung. Als gebürtige Sächsin liegt ihr Interessenschwerpunkt seit Jahren in Ostdeutschen Themen, die sich mit Rechtsextremismusprävention, zivilem Engagement und politischen Einstellungen beschäftigen.

Für Neuigkeiten über das Projekt
folgt uns gern auf

Jetzt noch Teil unseres Netzwerks werden!

Du möchtest Dich mit #HandinHand gemeinsam für unsere Demokratie und eine starke Zivilgesellschaft einsetzen? Dann melde Dich jetzt an, um Teil unseres Netzwerkes zu werden. Suche Dir das Bundesland aus in dem Du aktiv bist, um Informationen über Netzwerktreffen und Aktionen in Deiner Nähe informiert zu werden. Wenn Eure Organisation bundesländerübergreifend aktiv ist, schreibt uns gerne im Anschluss an Eure Anmeldung eine E-Mail um Informationen für alle Bundesländer zu erhalten.

 

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